Willkommen

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

Schön, dass Sie sich für unseren Onlineauftritt interessieren. Als Pfarrer der Pfarrgemeinde Roding und der Expositurgemeinde Trasching heiße ich Sie herzlich willkommen.


Vielleicht planen Sie einen Besuch, vielleicht sind Sie neu zugezogen, vielleicht sind Sie hier einfach „vorbeigesurft“ und hängen geblieben …? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie ein wenig durch unsere Seite blättern:

Seelsorgeteam, haupt- und ehrenamtliche Verantwortliche und viele Menschen sind bei uns „Kirche vor Ort“.
Die Homepage dient als Information, sie kann und will aber nicht die persönliche Begegnung ersetzen. Deshalb laden wir Sie ganz herzlich ein, unsere Gemeinde kennen zu lernen. Unsere gemeinsamen Gottesdienste, sowie die Arbeit in Gruppen und Verbänden erfüllen keinen Selbstzweck:
Als Christen sind wir mit Gott und den Menschen unterwegs und für unseren Nächsten da.
Das versuchen wir in vielfältiger Weise.
Wir würden uns freuen, Sie dafür interessieren zu können.

Holger Kruschina, Pfarrer

Aus dem aktuellen Pfarrbrief:

Am Sonntag nach den Ferien wollte ich noch einmal den Wettersegen geben und hab dann gemerkt: Kreuzerhöhung (14.9.) war schon – aus is! So rasch ist die sommerliche Reife- und Erntezeit vorbei und es werden die letzten Feldfrüchte eingeholt: wir feiern Erntedank. Die Analysen können wir getrost anderen überlassen, aber so viel ist klar: mal war’s zu kalt und nass, mal zu heiß und trocken. Den Bauern, für die Ernteeinbußen wirklich spürbar sind, tun mir leid. Aber wir Verbraucher? Müssen wir uns deswegen Gedanken machen, dass es jetzt etwas auf einmal nicht mehr oder spürbar weniger gibt? Dass das Essen deutlich teurer wird, gar das Sparen oder Hungern angesagt ist? Nein! Beileibe nicht. Die Menschen bei uns, die mit wenig Einkommen leben müssen, ausgenommen, geht es doch den meisten wirklich gut.

Aber sind wir dafür auch dankbar?

Erntedank ist mehr als ein schönes Brauchtum. Es hält den Gedanken hoch, dass die Fülle, in der wir leben, nicht selbstverständlich ist. Auch für diejenigen, die das nicht mit Gott in Verbindung bringen, ist das Fest ein Ausrufezeichen der Mitmenschlichkeit und der Dankbarkeit. Als Christen glauben wir freilich, dass hinter dem Walten von Mensch und Schöpfung mehr steckt als die Natur und ihre Gesetze. Wir glauben an die ganz große Idee des Miteinanders, die für uns daher rührt, dass hinter allem ein Schöpfer steckt, der in allem lebt und west und der so dafür sorgt, dass alles Tun hinführen soll zu einem Reich der Gerechtigkeit und des Friedens.

Auch dafür können wir ja dankbar sein: Wie zerbrechlich Friede ist, sehen wir täglich in den Medien. Ukraine, Lybien, Syrien. Schnell kann sich auch in vermeintlich friedlichen – wenn auch autoritären – Staaten der Friede in Luft auflösen. Auch unsere Gesellschaft wird von immer größerem Misstrauen und von Missgunst durchdrungen. Friede will erbeten und gelebt werden. Ich lade daher zu unserer Friedenswallfahrt auf das Heilbrünnl am Vorabend des Erntedanksonntages ein. Wir gehen um 17.30 Uhr am Fortsamt Mitterdorf weg, um 18.00 Uhr ist die Messe. Diesmal ist kein gemein-samer Rückmarsch geplant.

Nicht zuletzt sind wir an Erntedank aufgerufen, Gott mit unseren Gebeten nicht einfach einen guten Mann sein zu lassen, sondern selber etwas für eine gerechtere Gesellschaft zu tun: Wir bitten in der Sonntagskollekte um Unter-stützung für die Caritas.

Ihr Pfarrer

Holger Kruschina